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Leipzig, Stadt der Bücher

Die Leipziger Buchmesse war für mich, genau so wie die Frankfurter Buchmesse, ein reichlich abstraktes Phänomen: Da gingen also, Jahr für Jahr, tausende von Menschen auf eine Messe um sich über die neuesten Veröffentlichungen des Buchmarktes zu informieren. Ein Markt, der, glaubt man den Medienberichten, anscheinend dem Untergang geweiht sei, da doch keiner mehr lese. Und doch konnte ich nachvollziehen, dass es so viele Menschen jedes Jahr aufs Neue dorthin zog, ging ich selbst doch semi-regelmäßig zur Gamescom, das ich in gewisser Hinsicht als eine Art Videospiel-Equivalent zu einer solchen Buchmesse empfand. Dieses Jahr war es dann endlich so weit und ich konnte meine ersten direkten Erfahrungen auf der Buchmesse sammeln.

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Ein ganz anderes Gefühl

Als ich gestern meine Autorenauflage erhielt und zum ersten Mal das fertige Endprodukt meiner schriftstellerischen Bemühungen sehen und anfassen konnte, war das ein ziemlich spezielles Gefühl. Den ganzen Abend musste ich immer wieder meine eigene Ausgabe in die Hand nehmen, um mich davon zu überzeugen, dass das Buch tatsächlich real ist. Irgendwo in meinem Kopf war das Werk immer ein sehr abstrakter, fließender Gegenstand, der sich nicht wirklich fassen ließ. Auch wenn ich die Korrekturen alle auf ausgedruckten Versionen der Novelle gemacht hatte, konnte ich dem Werk keine wirkliche physische Präsenz zuordnen. Genau das änderte sich gestern.

Die Autorenauflage war auf 25 Stück angelegt, wovon ein gewisser Teil an Zeitungen und Blogger geschickt wird, in der Hoffnung, dass diese etwas darüber schreiben werden. Etwa zehn Stück davon werden direkt an jemanden verkauft, wobei die meisten bereits vorreserviert sind. Mit der Verarbeitung des Buches bin ich zufrieden: Das Cover sieht gut aus, das Papier hat eine ordentliche Qualität und auch der Druck lässt nichts zu wünschen übrig. Von daher hat BoD auf jeden Fall sein Versprechen behalten. Jetzt bin ich nur noch auf die eBook-Version gespannt…

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