Monatsarchiv: Februar 2014

Ein ganz anderes Gefühl

Als ich gestern meine Autorenauflage erhielt und zum ersten Mal das fertige Endprodukt meiner schriftstellerischen Bemühungen sehen und anfassen konnte, war das ein ziemlich spezielles Gefühl. Den ganzen Abend musste ich immer wieder meine eigene Ausgabe in die Hand nehmen, um mich davon zu überzeugen, dass das Buch tatsächlich real ist. Irgendwo in meinem Kopf war das Werk immer ein sehr abstrakter, fließender Gegenstand, der sich nicht wirklich fassen ließ. Auch wenn ich die Korrekturen alle auf ausgedruckten Versionen der Novelle gemacht hatte, konnte ich dem Werk keine wirkliche physische Präsenz zuordnen. Genau das änderte sich gestern.

Die Autorenauflage war auf 25 Stück angelegt, wovon ein gewisser Teil an Zeitungen und Blogger geschickt wird, in der Hoffnung, dass diese etwas darüber schreiben werden. Etwa zehn Stück davon werden direkt an jemanden verkauft, wobei die meisten bereits vorreserviert sind. Mit der Verarbeitung des Buches bin ich zufrieden: Das Cover sieht gut aus, das Papier hat eine ordentliche Qualität und auch der Druck lässt nichts zu wünschen übrig. Von daher hat BoD auf jeden Fall sein Versprechen behalten. Jetzt bin ich nur noch auf die eBook-Version gespannt…

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Zehn Dinge, die ich aus „Die Einsicht“ gelernt habe

Man lernt jeden Tag etwas Neues hinzu. Das stimmt auch für Autoren und weil „Die Einsicht“ meine erste Veröffentlichung darstellt, hab ich auch viel gelernt. Ich möchte nicht behaupten, dass ich nur zehn Dinge gelernt habe, aber um das ganze hier kurz zu halten, hab ich es mal auf die zehn Wichtigsten reduziert!

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Ein paar Antworten

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden mir, wenn es um “Die Einsicht” geht, immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Ich nutze diesen Blogpost, um mal die wichtigsten Fragen zu beantworten.

„Wann hast du angefangen, an der Novelle zu schreiben?“

Streng genommen im Februar 2012, aber das waren nur die ersten paar Seiten. Ab Dezember 2012 arbeitete ich regelmäßiger daran.

„Was kostet es eigentlich, ein Buch im Eigenverlag heraus zu bringen?“

Bei BoD kostet das „Classic“-Paket aktuell 19€. Damit erscheint das Buch dann in allen grossen Online -Shops, inklusive internationalem Vertrieb sowie eBook-Version. Mein angeheuerter Lektor, ein befreundeter Germanist, erhielt 150€, meine befreundete Grafikerin, die mir das Cover zauberte, 100€ und die Facebook-Kampagne hat mich ungefähr 100€ gekostet. Hinzu kommt eine Autorenauflage, die mich 120€ kostet und die Kosten für diese nette kleine Homepage, die sich auf 25€ im Jahr belaufen. Das macht unter dem Strich 514€.

„Was verdienst du pro Buch?“

Ich verdiene auf die 5,99€ für das gedruckte Buch um die 0,70€. Beim eBook, das 3,99€ kostet, erhalte ich ungefähr 1,70. Also muss ich mindestens 735 Bücher, beziehungsweise 302 eBooks verkaufen, um mein Budget wieder einzufahren.

„Wird es eine englische Version der Novelle geben?“

Das Übersetzen des Buches würde mindestens 350€ kosten. Wenn ich so viel Profit mache, dass ich es mir leisten könnte, wieso eigentlich nicht?

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Es ist so weit!

Der große Tag ist gekommen und “Die Einsicht” ist so ziemlich überall erhältlich. Allen voran kommt natürlich Amazon. Dabei sollte man sich nicht davon, dass es aktuell nicht lieferbar ist, abschrecken lassen, denn das Buch ist halt ein typisches Print on demand, heißt, es wird bestellt, dann gedruckt, dann verschickt. Natürlich gibt es zahlreiche alternative Händler, wie etwa Bol.de, Buch24.de, ebook.de, Thalia und Buch.de. Im offline Buchhandel ist das Buch mittlerweile auch bestellbar. Die ISBN lautet: 978-3735785671

Ebook-Versionen sind leider noch nicht erhältlich, aber ich werde posten, sobald sie es sind! Ich danke auf jeden Fall allen meinen Lesern für die Unterstützung!

Wer sich die ersten paar Seiten ansehen möchte, kann dies hier tun!

Wer das Buch in anderen Shops entdeckt, darf sich gerne hier bei mir melden, ich update dann diesen Post.

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Ein kleines Update zur Veröffentlichung

Hier dann mal ein Update zur Veröffentlichung von “Die Einsicht”: Mittlerweile habe ich Manuskript und Cover bei BoD eingereicht und warte jetzt darauf, dass die ihren Teil tun. Kurz: Ich habe im Moment keinen Einfluss mehr darauf, wie schnell der ganze Prozess über die Bühne geht. Laut einer aktuellen Benachrichtigung soll es sich allerdings nur um einige Tage handeln. Sobald ich weiß, dass das Buch verfügbar ist, werde ich das natürlich auch weitergeben.

Wo wir gerade bei Verfügbarkeit sind: So weit ich weiß, wird “Die Einsicht” in allen erdenklichen Online-Shops und im herkömmlichen Buchhandel bestellbar sein. Zu Beginn wird es immer ein wenig dauern, bis die Bücher gedruckt werden, doch einige Online-Händler nehmen welche auf Lager, sobald eine gewisse Verkaufsmenge erreicht wurde.

Zum Preis: Da bei der Konvertierung plötzlich 20 Seiten mehr angefallen sind, kann ich leider nicht mehr bei einem Verkaufspreis unter 5€ ansetzen. Das Buch (92 Seiten, Softcover) kostet jetz 5,99€. Die E-Book-Version kostet 3,99€. Ich persönlich denke, dass das Preislich immer noch ganz in Ordnung geht, hätte mir aber gewünscht, es unter 5€ halten zu können.

So weit so gut, ich werde den Blog hier selbstverständlich noch regelmäßig updaten. Und immer dran denken, man kann “Die Einsicht” bereits auf Facebook liken und mir natürlich auch auf Twitter followen. Wer meinen anderen Blog, Culturegeek noch nicht kennt, kann sich natürlich auch dort einmal umschauen!

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Inspirationen: Kafka

Die Liste der Autoren, die mich in meinem Schreiben wirklich geprägt haben, ist relativ kurz. Doch einer der Autoren, die hier eindeutig zu finden sind, sollte Kafka sein. Seine Art zu schreiben hat mich in zwei Aspekten wesentlich beeinflusst. Zum einem wäre da die Surrealität der Situationen die er beschreibt, die stets mit einer starken emotionalen Introspektive einhergeht. Während ich mich noch schwer tue mit der emotionalen Introspektive, versuche ich dennoch halbwegs, ähnliche Irritationen bei den Lesern durch die gezeichneten Situationen zu schaffen. Das ist nicht leicht, aber es lohnt sich eigentlich fast immer – schon alleine, weil Irritation die Leser stärker fesseln und beschäftigen kann, solange sie gut balanciert wird.

Der andere Aspekt wäre der des filmischen Schreibens. Während diese Technik in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich ausgebaut wurde und Kafka zu den früheren Vertretern dieser Schreibweise gehört, wirkt sein Schreiben dennoch umso beeindruckender, weil es vom filmischen Medium in seiner Frühphase (Sprich: Stummfilm) geprägt wurde. Damit ist sein Schreiben ein Produkt einer mediengeschichtlichen Zeit, die so leicht nicht mehr für uns nachvollziehbar zu sein scheint. Umso faszinierender wird dadurch natürlich wieder seine Literatur und da mir gegenüber oft genug die Bemerkung gemacht wird, ich sollte doch bitte lieber Drehbücher schreiben, weil mein Schreibstil nah am Film sei, kann ich mich nur zu gut mit Kafka identifizieren.

Wegen dieser beiden Aspekte ist und bleibt Kafka wichtig für meine schriftstellerischen Bemühungen. Das klappt natürlich nicht bei jedem Genre, aber bei „Die Einsicht“ war der Einfluss zumindest für mich spürbar. Ich hoffe, dass es auch den Lesern positiv auffallen wird.

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Inspirationen: Silent Hill 2

 

Es gibt nicht mehr viele Spiele, die ich jedes Jahr noch einmal durchspiele. Doch Silent Hill 2 gehört zu dieser Kategorie und das Horror-Spiel hatte eindeutig Einfluss auf die Einsicht. Das Konzept, dass eine Person in eine Stadt geht um dort eine Horrorvision, die auf den eigenen Schuldgefühlen basiert, zu erleben, kann eigentlich als Startpunkt für „Die Einsicht“ gelten. Sicher weiche ich in gewisser Hinsicht von dem Schema ab, doch kann man eine Ähnlichkeit nicht abstreiten.

Schon alleine die Optik, der Sound und die Atmosphäre machen das Spiel zum absoluten Klassiker. Alles wirkt hier wie aus einem Guss und deprimiert, quält geradezu die Spieler. Genau das fasziniert an dem Spiel: Es macht eigentlich gar keinen Spaß, aber man kann nicht aufhören, es zu spielen. Ein Gefühl, das sehr selten in Videospielen zu finden ist, weil sie sich oft zu sehr auf das „Spaß machen“ konzentrieren.

 

 

Das Tolle an Silent Hill 2 ist, dass es einen packt, egal wie oft man es bereits gespielt hat. Die Geschichte fasziniert immer wieder und das Design setzt Akzente wo es zählt. So verwirrt einen der ganze Aufbau des Spieles immer wieder und überrascht durch kleine Absurditäten und frappierenden Symbolismus. Schade, dass spätere Titel der Reihe hier nie wirklich anknüpfen konnten.

 

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